Palau. Betriebsamkeit am Ende der Welt

Es hat sich bis Japan herumgesprochen, dass Palau einige der schönsten Tauchplätze auf diesem Planeten hat und die Japaner haben es ja auch nicht so weit. Dass der Napoleonfisch am Blue Corner noch nicht im Blitzlichtgewitter erblindet ist, grenzt daher an ein Wunder. {Liebe Japaner, nicht böse sein, das war ein kleiner Seitenhieb auf die riesigen Kameras, die ich dort unter Wasser bei euch gesehen habe, aber wir Europäer sind auch nicht besser!}

Zunächst ging es eine Woche auf Tauchsafari auf der Tropic Dancer. Der Service ist typisch amerikanisch, sprich exzellent. Auf Wunsch kann man sich sogar morgens den Kaffee ans Bett bringen lassen. Getaucht wurde ebenfalls amerikanisch, vor dem ersten Tauchgang gab es ein großes Continental Breakfast, bis alle gegessen hatten, waren die Speedboote vom Festland leider auch schon am Tauchplatz.

Die Tauchplätze sind überragend. Blue Hole, Blue Corner, German Channel, die Chandelier Caves mit einem angeschlossenem kleinem Bereich mit Mandarin-Fischchen sind legendär. Haie, Mantas, Korallen, Nudis, Steilwände mit intaktem Bewuchs, Barrakudaschwärme…..alles, was das Taucherherz höher schlagen lässt.

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Picture by Tropic Dancer staff.

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Über Wasser besticht Palau mit seinen einzigartigen grünen Pilzen, die direkt aus dem Wasser wachsen. Einen Ausflug zu dem berühmten Milky Way, wo man sich schwefelhaltigen Matsch für den frischen Teint auftragen kann, muss man auch unbedingt machen. Auf Pelelilu kann man sich auf die Spuren des 2. Weltkrieges begeben und einige Überbleibsel wie Panzer und Höhlensysteme bewundern. Faszinierend ist auch der weltberühmte Jellyfish Lake, in dem man mit Millionen von Quallen in allen Größen schnorchelt. Leider ist der See komplett überlaufen, in Schwimmwesten und auf Boards wurden hauptsächlich Asiaten durch das Wasser gezogen. Der Kontrast zum Jellyfish Lake auf Kakaban  könnte größer nicht sein.

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Nach der Tauchsafari verbrachte ich eine Woche im Hotel. Als Alternative zu den Hotels auf der Hauptinsel habe ich mich für ein Resort auf einer kleinen Nebeninsel namens Carp Island entschieden. Dieses ist der einzige Ort auf Palau, auf dem wirklich Südsee Feeling aufkommt. Spektakulär war neben dem Service das Sashimi-Buffet: frischer Fisch direkt aus dem Meer auf unsere Teller.

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Auch wenn manche Tauchplätze komplett überlaufen sind, sollte man sich Palau nicht entgehen lassen. Ein wirkliches Highlight meines Taucher-Daseins.

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