Ägypten. Hurghada auf eigene Faust

Nach 2 kürzeren Aufenthalten kehrte ich gleich für mehrere Wochen nach Hurghada zurück. Statt im Hotel wohnte ich in einem Apartment und nahm mir einen Mietwagen. Da ich mit dem eigenen Auto mobil und flexibel war, bin ich zwischen Hurghada und Marsa Alam gependelt, zu den Tauchbasen in Hurghada ging es ebenfalls per Auto. Jede Basis bietet auch einen Shuttleservice an, man wird mit einem Mikrobus abgeholt. Abends hat man die Wahl zwischen vielen verschiedenen Restaurants direkt in Hurghada oder man fährt nach El Gouna, das exklusiver, teurer und um einige schöner ist als Hurghada.

An tauchfreien Tagen ging es an den Strand. Südlich von Hurghada liegt die Community Sahel Hasheesh, € 7 kostet der Eintritt für den Public Beach und der Service ist exzellent. Auch El Gouna bietet am Moods Beach Entspannung pur, hier beträgt der Eintritt € 10 (Stand 2014).

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im Jahre 2012 habe ich lediglich 2 Tauchgänge in Hurghada gemacht und war mehr als enttäuscht. Überlaufene und abgegraste Tauchplätze haben mich damals wirklich abgeschreckt. Nun war ich neugierig zu sehen, ob es nicht doch auch schöne Ecken gibt, und wurde nicht enttäuscht.

Ich tauchte mit der Tauchbasis Blue Lagoon, eine kleine und sehr familiär geführte Basis in der Anlage Lillyland. Lillyland ist der Vorhof zur Hölle, ich habe wirklich nur schlechtes über das Hotel gehört, der komplett verdreckte Bereich entlang der Zufahrt zur Basis bestätigte diesen Eindruck.

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Blue Lagoon gehört einem guten Freund und ist auf französische Kunden ausgerichtet. Morgens um 9 geht es auf das gemütliche Tagesboot. Da ich schon quasi zur Crew gehörte,durfte ich selber Tauchplätze aussuchen. Leider ist in Hurghada auch das Meer gnadenlos überlaufen, bis zu 20 Boote liegen an einem Riff.

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Die zweite Basis, mit der ich getaucht bin, war im Azzure Hotel. Eine sehr große aber wirklich schöne Anlage mit einer Tauchbasis namens Aquarius Diving, raus geht es mit großen, modernen Booten.

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Trotz des Massenansturms an Tauchern und Schnorchlern waren wir  ab und an mit weniger Booten am Riff und sogar ganz alleine am Tauchplatz. Es gibt wirklich schöne Ecken, geht man gerne ein wenig tiefer als 25 Meter, warten intakte Gorgonien und Höhlen auf die Taucher. Aussuchen kann man sich die Tauchplätze kaum, aber wünschen kann man sich immer was. Bei Möglichkeit wird auch darauf eingegangen.

Es gibt manchmal echte Seltenheiten zu entdecken, wie diesen kleinen Drachenfisch:

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Diese Gorgonie ist knapp 1,85 Meter hoch, denn das Model dahinter ist dementsprechend groß.Ägypten_Individualreise_Auto_Lahami_Marsa_Alam_El_Quesir_Marsa_Shagra_Lahamy_Red_Sea_Diving_Safari_Hurghada-32Ägypten_Individualreise_Auto_Lahami_Marsa_Alam_El_Quesir_Marsa_Shagra_Lahamy_Red_Sea_Diving_Safari_Hurghada-33Ägypten_Individualreise_Hurghada_El Gouna-16Ägypten_Individualreise_Hurghada_El Gouna-18 Ägypten_Individualreise_Hurghada_El Gouna-19Auch wenn Hurghada seine Schattenseiten hat, was geboten wird, ist ausreichend für eine nette Woche Urlaub. Ich werde es allerdings auch nächstes Mal wieder länger aushalten, denn in diesem Fall zählt für mich nicht nur das „wo“, sondern das „mit wem“. Keep calm and travel to Egypt.

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