Immer wieder Utopia Beach Resort 

 Once a year go somewhere you have never been before“ heißt es so schön und obwohl ich versuche jedes Jahr eine (für mich) neue Destination zu entdecken, so zieht es mich doch mindestens einmal im Jahr nach Ägypten. Nach mehreren Aufenthalten in Sharm el Sheikh und Hurghada, habe ich im Utopia Beach meine zweite Heimat gefunden.

 

Das Hotel, gelegen zwischen Quseir und Port Ghalib, besticht nicht nur durch die familiäre Atmosphäre, sondern auch durch die Tauchbasis der Eurodivers, die von Bernhard und Marion Lang geführt wird. Und so kommt es, dass ich im April 2018 bereits zum fünften Mal in zwei Jahren einen einwöchigen Tauchurlaub dort verbracht habe.

 

Doch was macht diesen Ort für mich so besonders? Neben der bereits erwähnten Atmosphäre und der Tauchbasis, ist es das wunderschöne Hausriff direkt vor der Haustüre. Obwohl ich es schon fast auswendig kenne, wird es einfach nicht langweilig und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

 Die Tauchbasis & das Hausriff

Bernhard und Marion haben die einstige Subaqua-Basis vor ca. 3 Jahren übernommen. Zur Kundschaft zählen zum Großteil Stammgäste aus Deutschland und Österreich. Das Hausriff kann über verschiedene Einstiege betaucht werden. Wenn gewünscht gibt es einen Shuttleservice per Pickup zum nördlichen Einstieg und zurück. Zudem besteht die Möglichkeit mit dem (kostenpflichtigen) Zodiac-Service das Riff (Nord & Süd) zu erkunden. Ich persönlich bevorzuge allerdings den südlichen Teil des Hausriffs, der auch über wunderbare Canyons verfügt.

 

Zu den Bewohnern des Riffs zählen die üblichen Verdächtigen in Ägypten, oftmals auch Schildkröten, Adlerrochen und gelegentlich auch Delfine, die sich in der Lagune aufhalten.

Leider hatte ich bei all meinen Aufenthalten noch nicht das Glück Delfine anzutreffen.

Als Entschädigung habe ich allerdings zum ersten Mal einen Torpedorochen gesehen, als auch einen Flügelrossfisch. Das kommt doch schon nahe an Delfine ran 😉


Ausflug Sheikh Malek & Elphinstone

Selbstverständlich werden auch Halbtages- oder Ganztagestouren (Bus oder Boot), zu weiter entfernten Spots, angeboten. So habe ich mich entschieden bei einem Halbtagesausflug nach Sheikh Malek und einem Ganztagesausflug nach Elphinstone mitzufahren.

Sheikh Malek an sich ist ein eher umspektakulärer Tauchplatz, da es eigentlich nur um eine Seegraswiese handelt. Allerdings ist er bekannt für Seekühe und Schildkröten. Bei unserem Ausflug schien es anfangs fast so, als hätten wir Pech, denn die ersten 20 Minuten waren keine Seekühe oder Schildkröten zu sehen. Doch nach dieser Wartezeit, ließen sie sich dennoch aus der Ferne blicken und es waren wieder unvergessliche Momente.

 

Tauchgang Elphinstone

Für den Trip nach Elphinstone am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, denn wir wurden bereits um 6 Uhr von der Basis abgeholt und nach Port Ghalib gebracht, wo unser Schiff die „Deep Dark“ bereits auf uns wartete. Während der rund 3-stündigen Fahrt konnte auch nochmal ein Powernap eingelegt werden.

 Die zwei Tauchgänge bei Elphinstone waren traumhaft. Farbenprächtige Korallen, Makrelen, Muränen – Taucherherz, was willst du mehr. Leider ließen sich die Weißspitzen-Hochseehaie nicht blicken. Dennoch waren es zwei gelungene Tauchgänge.


Alles in allem war diese Woche wieder sehr entspannend und ich kann es kaum erwarten, bald wieder nach Ägypten zu reisen. Es ist und bleibt meine zweite Heimat, es gibt für mich keinen schöneren Ort. 

 Fotos und Text: Tamara Ladner

About the Author: Bettina Winert

Mutter von 3 Kindern, im Exil in Wien lebend. Autorin, Taucherin und begeisterte Gärtnerin.

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