Marsa Shagra: Makroparadies im Roten Meer, Ägypten.

Mein Paradies Marsa Shagra

Marsa Shagra und die ganze Region am südlichen Roten Meer sind mein persönliches Paradies. Ich finde, hier ist die Unterwasserwelt am schönsten und die Menschen am nettesten. Das Wasser ist so tiefblau, wie eigentlich nirgendwo sonst auf der Welt. Es schimmert in allen nur denkbaren Tönen, von Türkis bis Azurblau.

Um Marsa Alam herum ist etwas ruhiger als in den Touristenhochburgen in und um Hurghada und es finden sich einige kleinere Hotels und Eco-Restorts wie mein Lieblingshotel Red Sea Diving Safari Marsa Shagra. Die offensichtliche Schönheit des Hausriffes, wie eine unglaubliche Anzahl an bunten Korallen, die Artenvielfalt am Riff und die guten Sichtweiten haben mich immer wieder hierhin gezogen.

So kann  man während eines Tauchganges im Hausriff Adlerrochen,  Schildkröten, Clownfische, Oktopusse und Moränen sehen. Delphine, ,Schwärme von Glasfischen oder mit viel Glück auch mal ein Walhai, ziehen unbeeindruckt an uns Tauchern vorbei. Wer genau hinguckt, findet auch kleinere Lebewesen, wie Shrimps, Krebse oder Nacktschnecken.

Es ist eine einfach gute Mischung aus großen und kleinen Meeresbewohnern, dicht bewachsenen Korallenriffen und Schwärmen von Fischen. 

Ein genauer Blick lohnt sich

In Marsa Shagra lebt und arbeitet Sarah O’Gorman seit vielen Jahren und hat die Lust am Tauchen noch immer nicht verloren. Während der Pandemie hatte auch sie phasenweise etwas mehr Zeit um abzutauchen und die Unterwasserwelt im Hausriff ganz neu zu entdecken.

Sie hatte mehr Zeit, ganz genau hinzugucken und entdeckte in diesem Jahr, dass das Riff im Frühjahr ein Makro-Paradies ist. Tagsüber und auch während der  Nachttauchgänge sichtete sie eine große Anzahl an Nacktschnecken, winzige Bobtail Oktopussen und sogar klitzekleine Anglerfischen.

Sie kennt das Riff wie ihre Hosentasche und hat eigentlich gedacht, ihrem Tauchgebiet die meisten Geheimnisse bereits entlockt zu haben. Daher war auch sie komplett überrascht, so viel Makro neu zu entdecken.

Diese Vielfalt an winzigen, bunten Lebewesen hat sie vorher nicht wahrgenommen. Die  Anzahl an ihr unbekannten Nacktschnecken hat sie ebenfalls erstaunt. So hat sie früher zwar im Frühjahr immer wieder mal neue Schnecken entdeckt, aber nicht in dieser Menge.



Es mag  daran liegen, dass sie etwas mehr Zeit hat, Tauchen zu gehen und etwas mehr Ruhe hat, sich am Riff umzusehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass nicht so viele Taucher in Marsa Shagra unterwegs sind und man sich so besser während es Tauchganges konzentrieren kann, um die winzigen Meeresbewohner zu finden.

 

Taucher im Makro-Himmel

Taucher, die gerne Kleinkram am Riff suchen und finden, sind also hier in Marsa Shagra absolut richtig.  Wenn man das Auge lange genug über die Korallen wandern lässt, entdeckt man die kleine, bunten Schnecken. Wie Edelsteine sind sie über das Riff verstreut und schmücken es mit ihren bunten Kleidern.


Sie strahlen in allen Farben und Formen, sie zu finden ist jedes Mal ein unglaubliches Erlebnis und lässt die Endorphine tanzen.  Für Fotografen sind die kleinen Schätze eine Freude und Herausforderung gleichzeitig, denn manche sind nicht mal so lang wie ein Daumennagel. Da kommen das Objektiv und der Fotograf je nach können an ihre Grenzen. Dennoch macht es Spaß, so viele Schnecken wie möglich für das Fotoalbum zu sammeln.

Copyright Fotos: Sarah O‘ Gorman

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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