Nachdem ich  meine Liebe zum Sudan und zur Royal Evolution entdeckt hatte, kehrte ich so schnell wie ich konnte zurück. Zum ersten Mal habe ich eine Tour gleich zwei Mal gemacht. Auf das Boot zurückzukommen war wie ein Besuch bei alten Freunden. Die Royal Evolution ist ein Schiff der Oberklasse, mit über 40 Metern Länge ist es voll hochseetauglich und bietet den maximal 24 Gästen Platz ohne Ende.  Die Crew erfüllt jeden Extrawunsch der Gäste. Wie gewohnt ging es problemlos in den Sudan, auf die weite Reise in den tiefen Süden des Roten Meeres.

2014_Sudan_Royal Evolutin_Eritrea_Deep South Sudan_Hammerhaie-2 2014_Sudan_Royal Evolutin_Eritrea_Deep South Sudan_Hammerhaie-9Mein guter Freund und Guide Ahmed sagte uns, wir sollten bitte vor jedem Tauchgang einen richtigen Buddycheck machen und keinen deutschen. Der deutsche Buddycheck geht so: „Hans, hast Du alles“? Innerhalb von 2 Tagen hatte mein Buddy Sabine ihren Namen weg, das ganze Boot nannte die Arme nur noch „HANS“!

Die Tauchgänge sind genau nach meinem Geschmack. Zunächst geht es tief runter um im Blauwasser Hammerhaie zu suchen, danach geht es zurück ans Riff, jedes präsentiert seine überbordende Natur in allen nur erdenklichen Farben und Formen.

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 Was mich  bei meinem ersten Trip  überzeugt hat waren nicht nur die tollen Tauchgebiete und der perfekte Service an Board, sondern die Einsamkeit, bis auf kleine Fischerboote haben wir niemanden getroffen.

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Zwar gibt es weitere Anbieter die den Sudan anfahren, aber man spricht sich untereinander ab, so dass man sich nicht in die Quere kommt. Die Rückkehr nach Ägypten, wo bereits an St. Johns 3-4 weitere Schiffe am Riff lagen, war für mich wirklich ein Schock und ein harter Aufprall in der Realität. Ja, es gibt noch andere Menschen auf der Welt. Ansonsten habe ich zu meinem ersten Bericht nichts weiter hinzuzufügen, bis auf jede Menge neuer Fotos.

About the Author: Bettina Winert

Mutter von 3 Kindern, im Exil in Wien lebend. Autorin, Taucherin und begeisterte Gärtnerin.

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  1. […] schönsten Wracks sehen, wie die Thistlegorm  oder die Rosalie Moeller. Wracks wie die Umbria im Sudan, die Zenobia in Zypern oder auch die Baron Gautsch in Kroatien sind […]